Samstag, 20. August 2016

Friday Flowerday - lila und gelb


Guten Morgen !






 Ich hänge mit allem hinterher. Baustelle, aufräumen, Rasen mähen, Unkraut jäten, Schlaf. Und Freitagsblümchen. Heute sind es Sonnabendsblümchen geworden.

Aber immerhin, jetzt stehen sie da, auf dem Wohnzimmertisch. Heute habe ich eine Hortensienblüte in Glycerin und Wasser in der Hoffnung, dass es mir diesmal gelingt, sie so zu konservieren, dass sie nicht ihre gesamte Farbe verliert. Sie steht heute in einer Konservendose.

In der kleinen Vase daneben sind Schleifenblumen, Ringelblumen, Sommerflieder und Katzenminze.

Mehr Freitagsblumen gibt es bei Holunderblütchen.






Das kleine Perlhuhn stammt aus Namibia.




Ich finde die im Original so klasse.

















Und mal von oben.









Die sind mir im Garten vor die Linse gehüpft. Außerdem habe ich eine neue App geladen, mit der ich jetzt noch schneller Collagen machen kann. Das mache ich jetzt bestimmt öfter :-).





Außerdem hatte ich einen Lavendel vergessen, als ich letztens die Blüten geschnitten habe. Somit hatte ich die Chance, ein kleines Sträußchen in die Küche zu hängen. Duftet schön, gefällt mir. Nächstes Jahr werde ich mehr davon sammeln.




Damit wünsche ich Euch ein wunderschönes, sonniges und erholsames Wochenende !

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Dienstag, 16. August 2016

A new life - Gemüse ohne Plastik

Heute möchte ich mich endich mal wieder an Traudes toller Aktion "A new life" beteiligen. Das Thema hatte ich schon länger im Kopf, aber ich wollte erstmal testen, ob das wirklich überall funktioniert. 

Worum geht's, wieso Gemüse ohne Plastik ?

Als Vegetarierin und Teilzeitveganerin ist die Basis meiner Ernährung Gemüse. Ich brauche also viel davon. Einiges baue ich im Garten an, aber für die Selbstversorgung reicht es noch lange nicht.

Hier die heutige Ernte. Den Kürbis durfte ich bei meiner Mutter im Garten ernten, der Rest ist hier gewachsen.






































Gemüse im Laden zu kaufen gelingt selten plastikfrei. Meist liegen dort diese dünnen Papiertüten. Einige Läden - Biosupermärkte und manche Edeka-Filialen - bieten inzwischen Papiertüten an. Das finde ich schon mal besser, aus ökologischer Sicht ist das aber auch noch nicht perfekt.

Nun könnte man argumentieren, dass ich ja auf dem Wochenmarkt einkaufen könnte. Prinzipiell stimmt das, allerdings sind die meistens wochentags am Vormittag, das schaffe ich nie. Oder Samstag früh, aber nicht in meiner Nähe - und ob eine längere Autofahrt dann so viel besser ist...

Es musste also eine andere Lösung her. 

Im Biosupermarkt begegneten mir diese grünen Netzbeutel von Demeter.



Sie sind leicht, allerdings etwas schwerer als die Papiertüten. Diese wiegen quasi nichts, während die Netzbeutel etwa 15g wiegen.





Zunächst habe ich damit im Biosupermarkt eingekauft. Hat natürlich prima funktioniert. Die Netzstruktur reicht meist nicht, um genau zu erkennen, was drin ist. Daher lasse ich die Beutel immer in bisschen geöffnet, damit die Kassiererin reingucken kann.

Nun komme ich nicht immer beim Biomarkt vorbei und kaufe auch öfter in normalen kleinen Supermärkten ein. Dort habe ich noch nie jemanden mit wiederverwendbaren Beuteln Gemüse kaufen sehen. Also hab ich mich mal getraut und in den letzten Monaten in allen möglichen Läden meine kleinen Beutel verwendet.




Erst hatte ich ein bisschen Angst, dass das zu Diskussionen führen könnte oder man mir gar untersagen würde, etwas anderes als Plastik zu verwenden.

Aber weit gefehlt. Die meisten Kassiererinnen sind erstmal ganz erstaunt, dann ergeben sich immer nette Gespräche. Bisher waren alle begeistert und haben gefragt, wo ich die Beutel her habe. Eine sagte mir, sie hoffe, dass der Laden mal selber so etwas anbieten würde. Noch kein einziges Mal gab es deswegen Ärger.

Insofern kann ich sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Vielleicht ist hier ja noch jemand genervt von dem vielen Plastik. Wie regelt Ihr das mit dem Gemüsekauf ? Hat noch jemand eine alternative Lösung dafür ? 


Zum Abschluss noch mein gestriges Frühstück auf der Arbeit, auch hier mal plastikfrei. Drin sind Sojajoghurt, Haferflocken, Apfel, Plattpfirsich und Kakaonibs, transportiert in einem Schraubglas. Sieht nicht nur hübsch aus sondern ist auch praktisch.



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Freitag, 12. August 2016

Friday Flowerday - verregnete Sonnenblume

Im Moment ist hier Herbstwetter. Nachts 10 Grad und weniger und tagsüber auch deutlich unter 20 Grad. Und Regen natürlich. Der Rasen wächst und ich kann nicht mähen. Aber der Wetterbericht verspricht Besserung - hoffen wir das Beste.

Nichtsdestotrotz war ich gerade im Garten und habe einen Strauß für Holunderblütchens Flowerday geschnitten. Außerdem schicke ich ihn zu Raumseeles Sonntagsblatt.

Heute ist es eine Sonnenblume aus dem Gemüsegarten. Begleitet wird sie von einigen Zweigen: Hasel, Blutpflaume und Spiere sowie Spitzwegerich. 










Nachdem bei diesem herbstlichen Wetter gestern schon der Ofen an war...





...darf heute auch die Sonnenblume ihre Blüten am Feuer trocknen.











 Ich hoffe doch sehr, dass sich der Sommer berappelt und es in den nächsten Tagen wieder besser wird.

Sonntag, 7. August 2016

Hausboot

Nein, Sunnys Haus ist nicht weggeschwommen - glücklicherweise.... trotz erheblicher Regenfälle in den letzten Wochen.

Wir haben uns im Juli eine Woche Auszeit genommen und waren zu viert mit einem Hausboot auf den Ruppiner Gewässern unterwegs. Gesegelt sind wir schon öfter, auf einem Hausboot war ich aber noch nie. 

Ich war sehr beeindruckt von der wilden, urigen Landschaft und den vielen Tieren, denen wir begegnet sind. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Wir waren in der Woche nur einmal an Land, um Wasser nachzukaufen und ein Eis zu essen, ansonsten haben wir immer in Ufernähe geankert und sind geschwommen und mit dem Kajak gepaddelt. Einmal konnte ich mit dem Kajak anlegen und auf einem kleinen Weg ein paar Kilometer laufen. Ansonsten war an den Ufern tatsächlich Wildnis, mitten in Brandenburg.











:-)




Der Eisvogel flog ein paarmal pfeilschnell an uns vorbei. Zum Glück hat er sich dann auf dem Zweig niedergelassen.







Ich im Kajak :-)




Man darf im Grunde überall ankern, muss aber mindestens einen Meter Abstand zum Schilf halten.







Ja, auch Ufos fliegen in Brandenburg herum :-) !




Neuruppin von der Seeseite




So sieht es aus, wenn ein Adler beinahe einen Fisch fängt.
Glück oder Pech - kommt auf den Standpunkt an :-).

Die Bilderserie ist meinem Freund gelungen.









Abendstimmung auf dem See




Hin und wieder besuchten uns Enten oder diese Schwanenfamilie mit ihren puscheligen Küken.





Hier liegt unser Boot in Wustrau am Gästeanleger eines Hotels. 




...und hier vor Anker













Hier passieren wir einen Kanal, dessen Ufer zum Teil bebaut war. Es muss herrlich sein, so zu wohnen und jederzeit mit dem Boot losfahren zu können.




Wir hatten zum Teil Einblicke in die Gärten der Anwohner.













Noch mehr Puschelküken.







Ein Reiher hat uns durch den Kanal begleitet. Er flog immer voraus, wartete, und wenn wir da waren flog er wieder voraus.





Auch eine Schleuse mussten wir passieren. Für mich war es die erste Schleusenfahrt, die anderen waren schon routiniert.










Warten auf Pfannkuchen




Eine Wasserschlange passiert das Boot...




...und verschwindet im Schilf











Jeden Abend gab es ein Lagerfeuer in der Feuerschale, entweder zum grillen oder einfach so.










Zwischendurch hat es mal in Strömen geregnet, aber meist war es trocken und öfter auch sonnig.




 Es war eine schöne Reise und eine sehr willkommene Auszeit von der Arbeit auf der Baustelle.







Wie auch schon am letzten Sonntag möchte ich mit diesem Beitrag an Raumseeles Sonntagsblatt beteiligen.